Bielefeld wird zur Wüste

Als die Bielefelder am Morgen des 23. Februar 1903 aus ihren Häusern traten sahen sie ihre Stadt mit einer gelblichen Staubschicht bedeckt. Natürlich löste dieses Phänomen zunächst große Besorgnis aus, zumal in den Bleichen laut Aussage des Bleichmeisters Trebbe erheblich Schäden entstanden waren. Professor Wilbrand untersuchte die Ablagerungen, da man zunächst mit einem giftigen Fallout, Vulkanasche oder gar kosmischen Staub gerechnet hatte, fand aber heraus, dass es sich um ein Naturschauspiel gehandelt hatte, was von einem riesigen Sandsturm in der Sahara am 18. Februar 1903 ausgelöst worden war.