Geschichten vom Bielefelder Notgeld

Was bedeutet die grinsende Rübe auf einigen Notgeldscheinen? War Hennerken Puls schon „blau“, bevor er in die Lutter sprang und blau gefärbt wieder herausstieg? Und was soll man zu Johann Merkel sagen, der laut seiner Grabinschrift „in der Jugend ein Ferkel“ gewesen ist?

Die berühmten Bielefelder Notgeldscheine bringen eine überbordende Fülle an Anekdoten, Legenden und zeitgeschichtlichen Informationen, die sich wegen des winzigen Formates sonst nur mit der Lupe erkennen lassen. In einer kleinen Vortragsreihe zum Feierabend am 19. Juni, 10. Juli und 7. August (jeweils mittwochs, 17 Uhr) werden verschiedene Scheine als Großbildprojektion vorgestellt. Anschließend gibt es noch eine Kurzführung durch die Ausstellung „WechselGeld“.

 

2 Gedanken zu „Geschichten vom Bielefelder Notgeld

  • 1. Mai 2017 um 11:43
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    Guten tag.
    Wo erfährt man von welchem küntler die interessante graphik der seidenen BIELEFELDER geldscheine stammt?
    HANDELT ES SICH URTÜMLICH UM HOLZSCHNITTE ODER ZEICHNUNGEN?
    Gerne wüsste ich hier mehr.
    Mit bestem gruss AN FRÜHLING HERBST & WINTER
    Paul DUFRASNE

    Antwort
    • 11. Mai 2017 um 12:02
      Permalink

      Hallo,
      die Vorlagen für das Notgeld stammen hauptsächlich von drei Bielefelder Künstlern: Karl Muggly, Fritz Eich und Fritz Schreiber. Bei Schreiber handelt es sich um Holzschnitte, bei den beiden anderen liegen unterschiedliche Techniken zugrunde.
      Besten Gruß,
      G. Renda

      Antwort

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