„LINKSRUCK. Politische und kulturelle Aufbrüche in Bielefeld“

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Das Buchprojekt

LINKSRUCK. Politische und kulturelle Aufbrüche in Bielefeld“, Band 31 der Schriften der Historischen Museen Bielefelds
Herausgeber Fabian Schröder und das Historische Museum Bielefeld

IST SEIT HEUTE IM VERTRIEB

Die Zeitspanne von den frühen 1960er- bis in die Mitte der 1980er-Jahre war in der Bundesrepublik Deutschland geprägt von gesellschaftlichen Umwälzungen, die zumeist von einer politisch linksorientierten Jugend angeschoben wurden. Diese Veränderungen fanden nicht nur in den Metropolen der Republik statt, sondern hatten auch Auswirkungen auf die vermeintliche Provinz.

Im Jahr 2015 nahm sich das Historische Museum Bielefeld der Frage an, ob und wie ein gesellschaftlicher Linksruck in Bielefeld vonstatten ging. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Ausstellung „LINKSRUCK. Politische und kulturelle Aufbrüche in Bielefeld“ vom 25. Oktober 2015 bis zum 28. Februar 2016 präsentiert. Im Anschluss an die Ausstellung erstellte Fabian Schröder, Kurator der Ausstellung, die gleichnamige Publikation, die nun im Verlag für Regionalgeschichte erscheint.

Wie die Ausstellung zeigt auch das Buch auf, dass Bielefeld ein Experimentierfeld für die Reizthemen der beschriebenen Jahrzehnte war. Die Emanzipationsbewegung, die „Dritte-Welt“-Solidarität, Hausbesetzungen im Kampf um ein Jugendzentrum und bezahlbaren Wohnraum sowie viele weitere Initiativen machten Bielefeld insbesondere in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einer Hochburg alternativen Lebens. Die Errungenschaften der Zeit prägen die Menschen und das Stadtbild Bielefelds bis heute.

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