April 2018

 1. 4. Sonntag

11.30 Uhr

Die Ravensberger Spinnerei – von der Fabrik zum Kulturpark 

 Führung in der Dauerausstellung und im Ravensberger Park  (Eintritt + 1 €) 

 Das Historische Museum bietet eine Führung im Museum und durch den Ravensberger Park zur Geschichte der Ravensberger Spinnerei an. Sie wurde ab 1855 errichtet, war zeitweise die größte Flachsspinnerei auf dem europäi­schen Kontinent und hat wesentlich zur industriellen Entwicklung Bielefelds beige­tragen. In den 1970er Jahren sollte sie der Verkehrsplanung weichen, konnte aber durch anhaltende Proteste aus der Bürgerschaft gerettet werden. Heute ist das Gebäudeensemble im Park ein Industriedenkmal von europäi­schem Rang.

 

2. 4. Montag

11.30 Uhr

Die große Ostereiersuche im Museum

Der Osterhase hat sich fleißige Helfer gesucht und viele Eier im Museum versteckt. Findest du die Spuren und entdeckst alle Verstecke im Museum?

Anhand einer lustigen Ostergeschichte machen wir uns in der Dauerausstellung auf die Eier-Jagd.

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 3-6 Jahren und kostet 6 Euro. Anmeldung unter 0521/51-3635.

ANMELDUNG

 

5. 4. Donnerstag

15 Uhr

Ein Nachmittag im Museum (nicht nur) für Senioren 

 Thema: Der 30-jährige Krieg und Westfalen (5 €) 

 

15 Uhr Reise ins Mittelalter: Schatzkästchen bauen 

Wenn Ihr gerne bastelt und gestaltet ist diese Veranstaltung für Euch genau das richtige. Ihr baut eigene Schatzkästchen aus Holz, die wir anschließend schön gestalten und bemalen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Welche Schätze wohl darin Platz finden können?

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 6-12 Jahren und kostet 6 Euro. Anmeldung unter 0521/51-3635.

ANMELDUNG

 

19 Uhr „Rassistische Bielefelder? Gibt´s doch gar nicht! Oder doch?“ 

Vortrag von Dr. Hans-Jörg Kühne

Wenn in der jüngeren Vergangenheit diese oder jene rechte politische oder sonstige Gruppierung, die u. a. auch rassistische Parolen im Marschgepäck hatte, in Bielefeld ihren vermeintlichen Rückhalt in der hiesigen Bevölkerung öffentlich demonstrieren wollte, ging das meistens schief. In aller Regel überstieg die Zahl der Gegendemonstrant*innen die Menge der nationalistisch, fremdenfeindlich oder faschistisch Gesinnten bei Weitem. 

Grund genug für den Historiker Hans-Jörg Kühne, ein wenig weiter zurück in die Geschichte zu schauen. Waren die Bielefelder*innen immer derart „anständige Ostwestfalen“? Oder gab es auch weniger ruhmreiche, antidemokratische und rassistische Zeiten? Soviel sei vorab schon verraten: es gab sie! Leider …

Ohne Anmeldung, 5 Euro

 

8. 4. Sonntag 

11.30 Uhr

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch 

und Wirklichkeit. Eröffnung der Sonderausstellung 

Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das „Volk von morgen“ waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher nicht zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen“ einer begeisterten „Staatsjugend“.

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt“ zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen?

Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung in fünf Abschnitten nach: Die Lebenswelten stellen den gesellschaftlichen Kontext, in dem die Hitlerjugend agierte, vor. Wie lebte man in den 1920er- und 1930er-Jahren in der Stadt und auf dem Land? Wie gestalteten sich Arbeit und Freizeit? Welche Auswirkungen hatte der kurz zuvor beendete Weltkrieg? Welche die Wirtschaftskrisen? Die Hitlerjugend konkurrierte mit Elternhäusern, Schule und Kirche um die Vormachtstellung in der Jugenderziehung. Welche Ziele verfolgten die einzelnen Erziehungsinstanzen? Wie reagierten sie auf die „neue Zeit“? Welche Einflüsse versuchten die neuen Machthaber auf die Erziehung zu nehmen?

Arbeit und Ziele der Hitlerjugend werden unter den Aspekten Organisation, „Dienst“ und „Führer“ näher vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Wehrerziehung, die vor allem die Aktivitäten in Jungvolk und HJ wesentlich prägte. Inwieweit die Hitlerjugend den selbst gestellten Ansprüchen gerecht wurde, wird an zahlreichen Beispielen überprüft. Dass die Hitlerjugend ihren Totalitätsanspruch nie gänzlich in die Tat umsetzen konnte, zeigt sich besonders deutlich an den Konflikten, die sie mit Jugendgruppen austrug, die sich dem auf sie ausgeübten Druck nicht beugen wollten. Das galt insbesondere für die konfessionelle Jugend und die unangepassten Jugendlichen. Neue Herausforderungen hatte die Hitlerjugend im Krieg zu bewältigen. Sie musste sich weitgehend den Bedürfnissen des Kriegsalltags anpassen. Während sie zunächst nur für Aufgaben an der „Heimatfront“ verpflichtet wurde, kamen in der Kriegsendphase auch direkte Kampfeinsätze hinzu.

Die als Wanderausstellung konzipierte Ausstellung zeigt an zahlreichen Beispielen aus Rheinland und Westfalen ein differenziertes Bild der NS-Jugendorganisation – jenseits der bekannten Propagandabilder. In 14 Medienstationen werden zahlreiche zeitgenössische Filme gezeigt. Außerdem schildern hier viele Zeitzeugen ihre damaligen Erlebnisse.

 

15. 4. Sonntag 

11.30 Uhr

Lisbeths erster Tag in der Fabrik.

Mit ihrem kleinen Koffer kommt Lisbeth 1860 am Bielefelder Bahnhof an. Das junge Mädchen aus Ostpreußen hat sich von der Ravensberger Spinnerei als Arbeiterin werben lassen. Ängstlich und hoffnungsvoll sieht sie ihrem ersten Tag entgegen. Was sie dort erlebt, erzählt Katja Kosubek erstmals am Sonntag, den … um … im Historischen Museum Bielefeld. Eine ungewöhnliche Sonntagsführung, die selbst Jugendliche fesselt.

 

11.30-12.30 Uhr

Drachenspuren im Museum

Ein kleiner Drache ist im Museum unterwegs. Wir begeben uns auf Spurensuche und reisen ins tiefe Bielefelder Mittelalter. Im Anschluss basteln wir kleine feuerspeiende Drachen für Zuhause.

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 3-5 Jahren und kostet 6 Euro. Anmeldung unter 0521/51-3635.

ANMELDUNG

 

14.30-15.30 Uhr

Die große Schmuckfabrik

Werde kreativ und entwerfe ein eigenes tolles Schmuckstück zum Verschenken oder Selbertragen. Gestalte es nach Deinen eigenen Ideen mit allem, was das Herz begehrt ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 3-8 Jahren und kostet 6 Euro. Anmeldung unter 0521/51-3635.

ANMELDUNG

 

22. 4. Sonntag

11 Uhr

Der alte Bielefelder Westen.

Historischer Stadtspaziergang  (Treffpunkt Bürgerwache am Siegfriedplatz, 5 €) 

Das Historische Museum lädt zu einem historischen Spaziergang durch den alten Bielefelder Westen ein. Der Bürgerweg, wie die Stapenhorststraße ursprünglich hieß, führte vor dem Ersten Weltkrieg durch ein Viertel, das durch Villen und großzügige Mietshäuser gekennzeichnet war. Der Rundgang mit Peter Salchow stellt einige wie z.B. die Crüwell-Villa vor, erinnert aber auch an jüdische Familien, die in dieser Gegend wohnten. Außerdem wird auf die Entstehung des Bürgerparks und der Oetkerhalle eingegangen.

Treffpunkt für den Spaziergang, der etwa zwei Stunden dauert, ist die Bürgerwache am Siegfriedplatz. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

 

11.30 Uhr

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Führung durch die Sonderausstellung 

 

13.30 Uhr

Die Hitlerjugend im Film: Hitlerjunge Quex (D 1933) 

Filmtage in Kooperation des Lichtwerks mit dem Historischen Museum Bielefeld, vor dem Film besteht die Möglichkeit um 11:30 an der Führung durch die Sonderausstellung teilzunehmen

Zur Ausstellung „Jugend im Gleichschritt!?“ bietet das Lichtwerk in Kooperation mit dem Historischen Museum drei besondere Filmnachmittage an. HITLERJUNGE QUEX (1933) gibt einen direkten Einblick in die Propagandamaschinerie des NS-Regimes. Der sogenannte Vorbehaltsfilm wurde als rassistisch und volksverhetzend eingestuft und darf deshalb nur mit Zustimmung und unter besonderen Bedingungen gezeigt werden.

Kombipreise für die Besuche im Lichtwerk und im Historischen Museum

12 Euro/ erm. 9 Euro

 

28. 4. Samstag

Lange Nacht der Museen, Galerien und Kirchen geöffnet 18-1 Uhr!

mit Live-Musik, Maschinenvorführungen, Kinderprogramm u.v.m. 

 

Sonntag, 29. April

Das Museum bleibt geschlossen

 

Anmeldungen unter Tel. 0521-513635 oder ANMELDUNG

 

Sonderausstellungen: 

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit (Ausstellungshalle Karderie, 8. 4. – 27. 5. 2018) 

Mittelalterliche Ablassurkunden aus Bielefeld und Schildesche (Forum in der Dauerausstellung, 21. 2. – 2. 4. 2018) 

Die Feuerwehr im Modell (Forum in der Dauerausstellung, 28. 4. – 9. 6. 2018) 

 

 

Historisches Museum, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld, Tel.: 0521/51-3635 

Öffnungszeiten: Mi – Fr 10-17 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen 

Feiertagsregelung: Karfreitag, 30. März geschlossen, Ostersonntag und –montag, 1./2. April 

11-18 Uhr geöffnet, 29. 4. (Sonntag nach der Museumsnacht) geschlossen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*