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Objekt des Monats März

Messingschale, um 1920

Viele Kunsthandwerker, die mit Gold und Silber gearbeitet haben, sind als Meister ihres Faches noch heute bekannt. Weit seltener hat sich ein Künstler Ruhm erworben, der ausschließlich mit unedlen Metallen umging. Georg Mendelssohn (1886-1955), der aus einer deutsch-jüdischen Gelehrten- und Künstlerfamilie stammte, hatte sich dem Material Messing verschrieben und machte daraus eindrucksvolle Kreationen. Mit 40 cm Durchmesser ist unsere Schale schon wegen ihrer Größe auffällig, aber ebenso durch die Gestaltung. Weiterlesen

Vortragsreihe zu „Klang der Frömmigkeit“

Die Ausstellung „Klang der Frömmigkeit“ zeichnet die Entwicklung der Musik im Protestantismus von der Reformation bis heute nach. In die Zeit Martin Luthers, der Ausgangspunkt dieser Entwicklung war, führt als Rahmenprogramm eine Reihe von Vorträgen. Mit vielen Bildern bringen sie wichtige Aspekte der Reformationsepoche auf verständliche Weise nahe. Die einzelnen Themen:

Sonntag, 12. März, 15 Uhr: Zeitreise durch die Neustädter Marienkirche (Peter Salchow)

Donnerstag, 16. März, 15.30 Uhr: „Lästert nur, ihr Kleingläubigen“. Aus dem Leben der Katharina von Bora, der Ehefrau Martin Luthers (Karin Koenemann)

Sonntag, 2. April, 15 Uhr: „…und fühl´s im Herzen“. Luther und die deutsche Sprache (Karin Koenemann)

Donnerstag, 13. April, 15.30 Uhr: „Pfarrers Kinder, Müllers Vieh…“ Das evangelische Pfarrhaus (Karin Koenemann)

Für alle Vorträge beträgt der Eintritt 5 Euro.

Objekt des Monats Februar

Reservistenflasche

Mit dem Ende der Bundeswehr als Wehrpflichtigenarmee ist eine Form der Andenkenkultur verschwunden, die früher eine große Bedeutung hatte: die Erinnerungsstücke an die Dienstzeit. Gerade die bunten und aufwändig gestalteten Reservistica aus der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg zeigen die Zwiespältigkeit von Lust und Frust des Soldatendaseins in Friedenszeiten. Weiterlesen

Schülerpreis 2016 – die Wettbewerbsarbeiten

„Zugezogen“ – unter diesem Motto stand der Schülerpreis des Fördervereins Historisches Museum Bielefeld e.V. im Jahr 2016. Zuwanderung und Auswanderung prägten schon immer die Geschichte Bielefelds. Von den Gebrüdern Bozi, die die Industrialisierung in Bielefeld einleiteten, den vielen Auswanderern nach Amerika im 19. Jahrhundert, den Gastarbeitern in den 1960er Jahren, bis zur Einwanderung heute. Bielefeld wurde so stets geformt, verändert und in seiner Entwicklung oft vorangebracht. Gründe zur Umsiedlung gab und gibt es viele: wirtschaftliche, politische, soziale oder auch ganz individuelle und persönliche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs haben sich kreativ und auf ganz unterschiedliche Weise Geschichten zur Immigration und Emigration genähert. Ihre Arbeiten sind vom 8. bis 27. Februar 2017 auf dem Forum ausgestellt.

Objekt des Monats Januar

Rennrodel

Auch wenn der Winter in diesem Jahr ernst zu machen scheint, denkt man bei Wintersport bestimmt nicht an Bielefeld. Zwar warb das Städtische Verkehrsamt in den 1920er Jahren, als noch weit mehr Schnee lag, mit den Loipen und Abfahrtsmöglichkeiten im Teutoburger Wald, aber als Wintersportort taugte Bielefeld schon damals wohl nicht. Was macht also dieser Rennrodelschlitten in der Sammlung des Historischen Museums? Weiterlesen

Objekt des Monats



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Sa 25
Sa 25
So 26

Sonderausstellung

Klang der Frömmigkeit. Luthers musikalische Erben in Westfalen
4. März bis 29. April 2017

40 Jahre
Wilde Liga Bielefeld
die Würde des Balles ist unantastbar

8.3. bis 29.4.2017

WO

Anfahrt

Historisches Museum, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld,
Tel.: 0521/51-3630+-3635

Öffnungszeiten:
Mi - Fr 10-17 Uhr, Sa/So
11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen