Jahresprogramm 2018

Bielefeld macht Schule. Leben – Lernen – Lehren 1949-2017 (bis 25. 2. 2018)

Schon in den 1920er Jahren wurde Bielefeld aufgrund des vorbildlichen Schulwesens als „Stadt der Schulen“ bezeichnet. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab die Stadt der Pädagogik wichtige Impulse. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entwicklung des Biele­felder Schulwesens und in den Schulalltag seit 1949. Die Ausstattung der Schulen, Formen des Lernens, der erste Schultag und der Schulweg sind nur einige der Aspekte, die in der Ausstellung zur Sprache kommen.

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit  (8. 4. – 27. 5. 2018)

Die Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums Köln gliedert sich in fünf Bereiche. Zunächst werden die Lebenswelten vorgestellt, in denen sich die HJ bewegte und die Kokurrenz um die Vormacht in der Jugenderziehung. Die Organisation der Hitlerjugend mit dem Schwerpunkt der Wehrerziehung und Konflikte mit anders ausgerichteten Jugendgruppen sind weitere Themen. Schließlich musste sich die HJ auch im Krieg bewähren, zunächst an der „Heimatfront“, in der Endphase sogar im direkten Kampfeinsatz. Gegen den Totalitätsanspruch des NS-Staats erhoben sich aber immer wieder persönliche und kollektive Widerständigkeiten.

Der Drogist. Wunderbare Reklamewelten (17. 6. – 14. 10. 2018)

Ein Scheunenfund in Niedersachsen förderte vor Jahren umfangreiches Werbematerial zutage, das ein Drogist von den 1930er bis in die 1960er Jahre gehortet hatte. Heute gehört es zu einer Privatsammlung, aus der das Museum eine Auswahl von rund 100 Exponaten zeigt, die ein faszinierendes Segment deutscher Werbe- und Produktgeschichte abbilden. Die klassische Drogerie bot ein breites Spektrum von Artikeln für alle Bereiche des Alltags – von der Dauerkaltwelle bis zum Läusepulver. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bielefelder Herstellern wie Holste oder Alcina, die das Museum aus eigenen Beständen ergänzt.

OWL von A bis Z. Streifzüge durch das Land des Hermann (25. 11. 2018 – 28. 4. 2019)

Was ist OWL? Ein reiner Marketingbegriff oder eine Region, mit der sich die Einwohner identifizieren? Das Historische Museum Bielefeld will dieser Frage mit einer Ausstellung nachgehen, die OWL von A bis Z betrachtet. Was macht die Region aus, wie sind ihre Bestandteile historisch gewachsen, wo liegen ihre Stärken und Besonderheiten? Augenzwinkernd bis ernsthaft, aber zugleich informativ ist jedem Buchstaben ein Begriff zugeordnet. Die Auswahl verteilt sich über alle Bereiche des öffentlichen Lebens und deckt auch geografisch die gesamte Region ab, in der große ländlich strukturierte Gebiete mit städtischen Zentren verwoben sind. Mit zahlreichen historischen und aktuellen Exponaten bietet die Ausstellung eine Gesamtschau auf OWL, wie es sie noch nicht gegeben hat.

… und außerdem: Wechselnde kleine Ausstellungen auf dem FORUM in der Dauerausstellung!

Historisches Museum Bielefeld, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld, Tel.: (0521) 51-3635  www.historisches-museum-bielefeld.de  E-mail: info@historisches-museum-bielefeld.de

Öffnungszeiten: Mi-Fr 10-17, Sa/So 11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen         Änderungen vorbehalten!

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