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Zwischen Orient und Okzident

Burgen und Basare des Vorderen Orients / Das Gewand der Kaába Ausstellung im Historischen Museum Bielefeld 24. 4. / 8. 5. – 28. 8. 2016

Durch den Krieg in Syrien ist nicht nur den Menschen unermessliches Leid zugefügt worden, auch das kulturelle Erbe hat schwere Schäden erlitten. Zum UNESCO-Weltkulturerbe in dieser Region zählen der Basar von Aleppo und die gewaltige Kreuzfahrerburg Krak des Chevaliers. Diese bedeutenden Anlagen, die stark zerstört worden sind, lassen sich als Großmodelle im Maßstab 1:25 in der Ausstellung erleben. In jahrelanger Arbeit hat die Gesellschaft für Internationale Burgenkunde e. V. (GIB) auf der Grundlage archäologischer Forschung und von Bauaufnahmen vor Ort die detailgetreuen Modelle gebaut. Darüber hinaus beleben Hunderte von extra angefertigten Figuren die Architekturmodelle und ermöglichen so einen Blick in das historische Geschehen im Mittelalter. Neben diesen beiden Modellen von Zimmergröße ergänzt eine kleinere Anlage des Hafens von Akkon mit historischen Schiffsmodellen die Präsentation, die schon in mehreren Städten Europas und der USA gezeigt wurde.

An Burgen und Basaren lässt sich die (nicht immer friedliche) Begegnung von Orient und Okzident veranschaulichen, die zu einem Austausch von Wissen und Waren geführt hat, der beide Kulturen nachhaltig veränderte. Zum Verständnis des Islam will eine zweite, mit der ersten verbundene Präsentation beitragen, die das „Gewand der Kaába“ vorstellt. Die Kaába in Mekka, heilige Pilgerstätte des Islam, wird von einem Tuch verhüllt, das mit aufgestickten Schriftzeichen bedeckt ist. Ein durch die reine Größe von 6 x 4 Meter bereits eindrucksvolles Teil des Gewands, zugleich ein Schaustück der arabischen Kalligrafie, stellt das Internationale Islamische Stiftungswerk zur Verfügung. Mit weiteren Erläuterungen ist dieser Ausstellungsteil ab 8. Mai 2016 zu sehen.

 

Sonderausstellung im Forum:

Red kein Blech!
Historische Werbe- und Hinweisschilder aus dem Museumsmagazin.

(FORUM in der Dauerausstellung, 13. 7. – 18. 9. 2016)

Blech-Plakat klein

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Konsumgesellschaft. Erstmals stellte die Industrie Produkte auf Vorrat her, für die erst ein Käufer gefunden werden musste. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, schufen die Hersteller Marken, die ihre Artikel unverwechselbar machen sollten. Frühe Markenartikel waren beispielsweise Pelikan-Tinte, Bahlsen-Kekse, Persil-Waschpulver oder Odol-Mundwasser. Die Firmen warben mit Anzeigen und Plakaten für ihre Produkte. Eine dauerhaftere Form der Reklame waren Emaille- oder Blechschilder, die vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg massenhaft vor allem an Geschäften angebracht wurden. Sie waren in der Herstellung relativ teuer und so verschwanden sie, als die Werbung immer kurzlebiger wurde. Heute sind die farbenprächtigen und grafisch oft sehr gut gestalteten Schilder beliebte Sammelobjekte. Die Ausstellung aus den Beständen des Historischen Museums zeigt bis zum 18. September Werbeschilder vorwiegend zu Bielefelder Produkten.

 

 

 

Historisches Museum

Ravensberger Park 2

33607 Bielefeld

Tel. 0521/51-3635

Öffnungszeiten: Mi-Fr 10-17, Sa/So 11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen

www.historisches-museum-bielefeld.de

 

 

 

 

 

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Historisches Museum, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld,
Tel.: 0521/51-3630+-3635

Öffnungszeiten:
Mi - Fr 10-17 Uhr, Sa/So
11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen