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SUMMARY:Führung in der Ausstellung „Angekommen“
DESCRIPTION:Mehr als ein Drittel der Bielefelder*innen hat einen Migrationshintergrund. In der Stadt treffen viele Kulturen aufeinander und geben ihr ein vielfältiges\, buntes Aussehen. Die Ausstellung „Angekommen“ wirft in erster Linie einen historischen Blick auf das Thema Migration. Das Museum betrachtet aber auch die gegenwärtige Situation und fragt\, wie das Zusammenleben vieler Kulturen in der Stadt aussieht und zukünftig gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei Interviews mit Menschen mit Migrationshintergrund\, die über ihre Erfahrungen mit dem Ankommen und aus ihrem Leben in Bielefeld generationenübergreifend berichten. So entsteht ein persönlicher Blick auf Bielefelder Migrationsgeschichte. \nDie Ausstellung ist in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Bielefeld und mit Unterstützung durch das Kommunale Integrationszentrum entstanden.
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SUMMARY:Führung in der Ausstellung „Angekommen“ in türkischer Sprache
DESCRIPTION:VARIŞ  \nYeni yaşam merkezim Bielefeld \n  \nBielefeld’de sakinlerinin  üçte birinden fazlası göçmen kökenlidir. Birçok kültür şehirde buluşarak şehre farklı ve renkli bir görünüm kazandırır. Ancak 1950’lere kadar burada  göçmen kökenli sadece birkaç kişi yaşıyordu. \nAncak „ekonomik mucize“\, özellikle basit işler alanında işgücü sıkıntısına yol açmıştır. Bu durumda Federal Almanya Cumhuriyeti\, Güney Avrupa\, Türkiye\, Kuzey Afrika ve Güney Kore gibi ülkelerle „işe alım anlaşmaları“ yaptı. İnsanlar demiryollarında\, tekstil ve metal sektörlerinde\, sanayide\, inşaatta veya Bethel’de iş buldular. Orada çoğunlukla Alman işçilerin zor bulunabileceği işleri yaptılar. \n„Misafir işçilerin“ sadece iş için kalmaları gerekiyordu\, kalış süreleri sınırlıydı. Barakalarda ya da kötü apartman dairelerinde  yaşıyorlardı. Dil ve kültür onlara yabancıydı;  ailelerini\, arkadaşlarını ve evlerini özlüyorlardı. Birçoğu kısa bir süre sonra memleketlerine  geri döndü ve yeni iş arayanlar onların yerini aldı. Ancak bazı „misafirler“ sonsuza kadar kaldı ve Bielefeld’de yeni bir yaşam kurdu  „yabancılar“ meslektaş\, arkadaş\, eş ve yurttaş oldu.  \n1973 yılında federal hükümet yabancı işçi alımını durdurdu. Ancak Bielefeld’e göç bununla bitmedi: savaş\, açlık\, ihtiyaç ya da eğitim arayışı – insanların Bielefeld’e gelme nedenleri de artık geliş koşulları kadar çeşitlilik gösteriyor. \n„İşe alımın durdurulduğu“ yıl aynı zamanda Bielefeld Uyum Meclisi’nin  de kuruluş yılıydı. Tarih Müzesi\, bu iki etkinliğin  50. yıldönümünü\, Uyum Meclisi ile birlikte Bielefeld’e „gelişin“ tarihine ışık tutmak için bir fırsat olarak kullanıyor. \nSerginin odak noktası\, nesiller boyu Bielefeld’e geliş deneyimleri  ve kuşaklar boyunca buradaki yaşamlarını anlatan göçmenlerle yapılan söyleşilerdir. Sergide yer alan objelerin birçoğu bu kişilerden geliyor ve böylece Bielefeld’in göç tarihine dair kişisel bir bakış ortaya çıkıyor. \n„Geldik“ sergisi öncelikle göç konusuna tarihsel bir bakış atıyor. Ancak müze aynı zamanda mevcut duruma da bakıyor ve şehirdeki birçok kültürün bir arada yaşamasının nasıl göründüğünü ve gelecekte nasıl şekillenebileceğini sorguluyor. Müze\, çeşitli yan programlarla da ziyaretçileri canlı bir fikir alışverişine katılmaya davet ediyor. \n  \n  \nANGEKOMMEN  \nmein neuer Lebensmittelpunkt Bielefeld  \nMehr als ein Drittel der Bielefelder*innen hat einen Migrationshintergrund. In der Stadt treffen viele Kulturen aufeinander und geben ihr ein vielfältiges\, buntes Aussehen. Bis in die 1950er Jahre lebten hier allerdings nur wenige Menschen mit einem Migrationshintergrund. \nDas „Wirtschaftswunder“ führte jedoch zu einem Mangel an Arbeitskräften\, besonders im Bereich einfacher Tätigkeiten. Die Bundesrepublik Deutschland vereinbarte in dieser Situation „Anwerbeabkommen“ mit Ländern aus Südeuropa\, der Türkei\, Nordafrika und Südkorea. Die Menschen fanden Arbeit bei der Bahn\, in der Textil- und Metall- \nindustrie\, auf dem Bau oder in Bethel. Dort verrichteten sie meistens Tätigkeiten\, für die sich kaum noch deutsche Arbeiter*innen finden ließen. \nDie „Gastarbeiter*innen“ sollten nur der Arbeit wegen bleiben\, ihr Aufenthalt war zeitlich begrenzt. Sie wohnten in Baracken oder schlechten Wohnungen. Sprache und Kultur waren ihnen fremd\, sie vermissten die Familie\, die Freunde und die Heimat. Viele kehrten nach kurzer Zeit wieder dorthin zurück\, neue Arbeitssuchende ersetzten sie. Einige „Gäste“ blieben jedoch für immer und fanden in Bielefeld ein neues zu Hause – aus „Fremden“ wurden Kolleg*innen\, Freund*innen\, Ehepartner*innen und Mitbürger*innen.  \nIm Jahr 1973 stoppte die Bundesregierung die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften. Die Zuwanderung nach Bielefeld endete damit aber nicht: Krieg\, Hunger\, Not oder die Suche nach Bildung – die Gründe für das Kommen von Menschen sind inzwischen ebenso vielfältig wie die Umstände ihrer Anreise. \nDas Jahr des „Anwerbestopps“ war auch das Gründungsjahr des Bielefelder Integrationsrates. Das Historische Museum nimmt das 50-jährige Jubiläum dieser beiden Ereignisse zum Anlass\, um gemeinsam mit dem Integrationsrat die Geschichte des „Ankommens“ in Bielefeld zu beleuchten. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei Interviews mit Migranten*innen\, die über ihre Erfahrungen mit dem Ankommen und aus ihrem Leben in Bielefeld generationenübergreifend berichten. Viele Objekte in der Ausstellung stammen von ihnen\, so dass ein persönlicher Blick auf die Bielefelder Migrationsgeschichte entstanden ist. \nDie Ausstellung „Angekommen“ wirft in erster Linie einen historischen Blick auf das Thema Migration. Das Museum betrachtet aber auch die gegenwärtige Situation und fragt\, wie das Zusammenleben vieler Kulturen in der Stadt aussieht und zukünftig gestaltet werden kann. Dazu lädt das Museum\, auch mit einem vielfältigen Beiprogramm\, zu einem regen Austausch ein.
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SUMMARY:Stadtführung: Spuren jüdischen Lebens in Bielefeld
DESCRIPTION:Bereits im 14. Jahrhundert ist die Anwesenheit von Juden in der Stadt überliefert. Die Gemeinde blieb jedoch bis ins frühe 19. Jahrhundert klein. Erst als rechtliche Beschränkungen schrittweise beseitigt wurden\, wuchs die Gemeinde an und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten in Westfalen. Die große Synagoge in der Turnerstraße\, 1905 erbaut\, zeigte das Selbstbewusstsein der Bielefelder Juden\, die zum Aufblühen der heimischen Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag geleistet hatten. Nach der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus\, der viele jüdische Menschen aus Bielefeld zum Opfer fielen\, gibt es heute wieder eine lebendige jüdische Gemeinde in der Stadt. \nTreffpunkt: an der Museumskasse\, ohne Anmeldung // 5 Euro
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SUMMARY:Familienveranstaltung: Bielefelder Grasköpfe
DESCRIPTION:Mit den Bielefelder Grasköpfen wird OWL noch grüner und kreativer. Die Kinder gestalten\, pflegen und frisieren ihre Grasköpfe für die eigene Fensterbank. \nFür Familien mit Kindern ab 4 Jahren\, mit Anmeldung / 4/ 6 Euro
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