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SUMMARY:Stadtführung Bielefeld in der NS-Zeit
DESCRIPTION:Bielefeld ist zwar von nationalsozialistischen Großbauten verschont geblieben\, es gibt aber dennoch Gebäude\, die in der Zeit des Nationalsozialismus für staatliche Zwecke errichtet wurden wie Kasernen und Rüstungsfabriken. Während hier die Architektur den Machtanspruch des Staates verkörpert\, haben ältere Bauten durch die Geschehnisse von 1933-45 ein besonderes Schicksal bekommen\, z. B. die alte preußische Kaserne in der Hans-Sachs-Straße\, in der zeitweise ein SA-Gefängnis untergebracht war. \nTreffpunkt Museumskasse\, 5 € \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×\n\n\n\n 
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SUMMARY:Theatrale Führung: Martha - Die Geschichte einer Bielefelder Jüdin
DESCRIPTION:Diese Führung durch die Dauerausstellung lässt das Publikum durch das Medium Theater in die Zeit der späten Weimarer Republik bis hin zu den ersten Kriegsjahren eintauchen. \nAlle Erinnerungen von Martha werden entweder von ihrer Rolle erzählt oder gar in Rückblicken szenisch gespielt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf dem Schicksal der jüdischen Bevölkerung. Auch die Lage der Arbeitslosen während der Wirtschaftskrise\, die Schwierigkeiten von jüdisch-christlichen Mischehen\, die Kinder im Bann der nationalsozialistischen Jugendorganisationen und die alltägliche Bedrohung durch Verrat und Verdacht werden beleuchtet. \nEintritt 8 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Bielefeld und Berlin im Metropolenvergleich
DESCRIPTION:Folge 2: Die „68er“ in West-Berlin und Bielefeld \nAn diesem Abend setzt der Bielefelder Historiker Hans-Jörg Kühne zur zweiten Folge seines Metropolenvergleichs zwischen Berlin und Bielefeld an. \nDass in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre das damalige West-Berlin ein Zentrum der gegen alle Obrigkeiten aufbegehrenden jungen Generation war\, ist bereits Legende. Was hat dann Bielefeld zu bieten? Denn es ist noch gar nicht so lange her\, da bezeichnete sich die Stadt am Teutoburger Wald selbst als „Ostwestfälische Metropole“. Und tatsächlich: bei der Suche nach den ostwestfälischen 68ern wird man erstaunlich schnell fündig. Auch in Bielefeld gab es das entschlossene Aufbegehren einer jungen Generation gegen ihre Väter- und Großvätergeneration\, das 1968 seinen Höhepunkt in den Protesten gegen die Namensgebung der neuen Bielefelder Kunsthalle fand. Diese Demonstrationen erregten bundesweites Aufsehen\, waren Gegenstand von Diskussionen und Stellungnahmen in allen Medien. \nVortrag von Dr. Hans-Jörg Kühne \nEintritt 5 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Ein Nachmittag im Museum (nicht nur) für ältere Menschen Thema: Pickert und Pizza – Wandel der Nahrungsgewohnheiten
DESCRIPTION:Schon der vermeintlich urwestfälische Pickert ist mit einer großen Veränderung der Nahrungsgewohnheiten verbunden: Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verbreitete sich der Anbau der Kartoffel\, die allmählich zum Grundnahrungsmittel wurde. Für die Armeen Napoleons wurde die Konservendose erfunden\, andere Möglichkeiten der Haltbarmachung kamen hinzu. Durch die zunehmende Globalisierung fanden auch exotische Lebensmittel und fremde Gerichte den Weg auf den Esstisch. \nEintritt 5 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Führung Sonderausstellung ANSICHTSSACHE
DESCRIPTION:Im Gegensatz zu anderen alten westfälischen Städten wie Dortmund\, Münster oder Soest hatte Bielefeld Jahrhunderte lang keine große politische oder wirtschaftliche Bedeutung. Entsprechend selten und wenig aussagekräftig ist die bildliche Überlieferung bis zum Ende des Alten Reichs 1803.  \nIm 19. Jahrhundert ändert sich das Bild. Zwar gibt es kaum ortsansässige Künstler\, die sich der Darstellung ihrer Heimatstadt widmen\, aber mit der Industrialisierung wachsen Bedeutung und Wohlstand Bielefelds. Das aufstrebende Bürgertum bietet sich als Käuferschicht für grafische Ansichten und repräsentativere Gemälde an. Am Ende des Jahrhunderts treten mit der Fotografie und der Postkarte zwei neue Medien hinzu. Dadurch vervielfacht sich die Zahl der Stadtansichten\, die durch den geringen Preis für breitere Bevölkerungskreise zugänglich werden. Dabei liegt das Augenmerk sowohl auf den Zeugnissen der Vergangenheit als auch auf Neubauten\, die den Stolz der wachsenden Stadt verkörpern. Zugleich entwickelt sich der frühe Tourismus\, der für Bielefeld zwar wenig ausgeprägt ist\, aber dennoch Souvenirs mit dem Bild der Stadt verlangt.  \nNach 1900 stellt sich eine neue Situation ein. Mit der 1907 gegründeten Handwerker- und Kunstgewerbeschule entsteht erstmals eine Einrichtung als Kristallisationskern\, um die sich eine Kunstszene entwickeln kann. Die Künstler dieser Generation der „Bielefelder Moderne“ wie Peter August Böckstiegel\, Hermann Stenner\, Victor Tuxhorn und viele andere entdecken „Alt-Bielefeld“ mit seinen krummen Fachwerkwinkeln und -gassen\, die malerische Motive bieten. Aber ihr Interesse gilt nicht nur der pittoresken Vergangenheit\, sie nehmen auch die Industriestadt mit ihren Fabriken und die dörfliche Umgebung in den Blick.  \nDer Zweite Weltkrieg hat die Innenstadt stark zerstört und das vertraute Stadtbild vernichtet. Diese Zerstörungen halten Künstler und Fotografen fest\, klammern sich an die Reste des alten Bielefeld\, die beim Wiederaufbau weiter dezimiert werden. Es ist die Zeit der städtebaulichen Visionen\, die dem Verkehr Vorrang einräumen. Die zeitgenössische Kunst wendet sich von der Gegenständlichkeit ab\, das Stadtbild als Motiv gerät ins Abseits. Fotografie und Film\, beide oft im Dienst der (Eigen-) Werbung\, prägen zunehmend die Wahrnehmung des Stadtbilds. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts gibt es aber in diesem Bereich wieder eine kreative künstlerische Auseinandersetzung mit dem persönlichen „Blick auf Bielefeld“. \nDie Ansichten sind in der Ausstellung nicht chronologisch geordnet\, sondern gliedern sich nach einzelnen Themenfeldern. Mit Gemälden\, Arbeiten auf Papier\, Grafiken\, Fotografien\, Postkarten und Souvenirs werden erstmals künstlerische Ansichten der Stadt in einer weitgefächerten Auswahl vorgestellt.  \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Ansichtssache „After Work“
DESCRIPTION:Kuratorenführung durch die Sonderausstellung mit Dr. Gerhard Renda \nEintritt 5 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Stadtführung Zwangsarbeit in Bielefeld
DESCRIPTION:Für die Kriegswirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland spielte Zwangsarbeit eine wichtige Rolle. Mehr als 10 Millionen „Fremdarbeiter“ und Kriegsgefangene\, überwiegend aus Osteuropa\, mussten in Fabriken und in der Landwirtschaft mit ihrer Hände Arbeit das NS-Regime unterstützen. Dabei waren schlechte Verpflegung\, die Unterbringung in Lagern und rigide Strafen bei Zuwiderhandlung an der Tagesordnung. Auch in Bielefeld profitierten viele Unternehmen von den etwa 10.000 Zwangsarbeiter*innen\, die hier im Einsatz waren. \nTreffpunkt Museumskasse\, 5 € \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:SummSummSumm\, Bienchen summ herum!
DESCRIPTION:Wir bauen ein kleines Bienchenmobile aus Naturmaterialien. \nKinder ab 4 Jahren mit Begleitung. \nEintritt 6 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Glitzernd\, bunt und farbenfroh!
DESCRIPTION:Schatzkästchen bauen für Kinder ab 6 Jahren mit und ohne Begleitung. \nEintritt 8 Euro \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Führung Sonderausstellung Ansichtssache
DESCRIPTION:Im Gegensatz zu anderen alten westfälischen Städten wie Dortmund\, Münster oder Soest hatte Bielefeld Jahrhunderte lang keine große politische oder wirtschaftliche Bedeutung. Entsprechend selten und wenig aussagekräftig ist die bildliche Überlieferung bis zum Ende des Alten Reichs 1803.  \nIm 19. Jahrhundert ändert sich das Bild. Zwar gibt es kaum ortsansässige Künstler\, die sich der Darstellung ihrer Heimatstadt widmen\, aber mit der Industrialisierung wachsen Bedeutung und Wohlstand Bielefelds. Das aufstrebende Bürgertum bietet sich als Käuferschicht für grafische Ansichten und repräsentativere Gemälde an. Am Ende des Jahrhunderts treten mit der Fotografie und der Postkarte zwei neue Medien hinzu. Dadurch vervielfacht sich die Zahl der Stadtansichten\, die durch den geringen Preis für breitere Bevölkerungskreise zugänglich werden. Dabei liegt das Augenmerk sowohl auf den Zeugnissen der Vergangenheit als auch auf Neubauten\, die den Stolz der wachsenden Stadt verkörpern. Zugleich entwickelt sich der frühe Tourismus\, der für Bielefeld zwar wenig ausgeprägt ist\, aber dennoch Souvenirs mit dem Bild der Stadt verlangt.  \nNach 1900 stellt sich eine neue Situation ein. Mit der 1907 gegründeten Handwerker- und Kunstgewerbeschule entsteht erstmals eine Einrichtung als Kristallisationskern\, um die sich eine Kunstszene entwickeln kann. Die Künstler dieser Generation der „Bielefelder Moderne“ wie Peter August Böckstiegel\, Hermann Stenner\, Victor Tuxhorn und viele andere entdecken „Alt-Bielefeld“ mit seinen krummen Fachwerkwinkeln und -gassen\, die malerische Motive bieten. Aber ihr Interesse gilt nicht nur der pittoresken Vergangenheit\, sie nehmen auch die Industriestadt mit ihren Fabriken und die dörfliche Umgebung in den Blick.  \nDer Zweite Weltkrieg hat die Innenstadt stark zerstört und das vertraute Stadtbild vernichtet. Diese Zerstörungen halten Künstler und Fotografen fest\, klammern sich an die Reste des alten Bielefeld\, die beim Wiederaufbau weiter dezimiert werden. Es ist die Zeit der städtebaulichen Visionen\, die dem Verkehr Vorrang einräumen. Die zeitgenössische Kunst wendet sich von der Gegenständlichkeit ab\, das Stadtbild als Motiv gerät ins Abseits. Fotografie und Film\, beide oft im Dienst der (Eigen-) Werbung\, prägen zunehmend die Wahrnehmung des Stadtbilds. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts gibt es aber in diesem Bereich wieder eine kreative künstlerische Auseinandersetzung mit dem persönlichen „Blick auf Bielefeld“. \nDie Ansichten sind in der Ausstellung nicht chronologisch geordnet\, sondern gliedern sich nach einzelnen Themenfeldern. Mit Gemälden\, Arbeiten auf Papier\, Grafiken\, Fotografien\, Postkarten und Souvenirs werden erstmals künstlerische Ansichten der Stadt in einer weitgefächerten Auswahl vorgestellt.  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Führung für Blinde und Sehbehinderte Sonderausstellung Ansichtssache
DESCRIPTION:Im Gegensatz zu anderen alten westfälischen Städten wie Dortmund\, Münster oder Soest hatte Bielefeld Jahrhunderte lang keine große politische oder wirtschaftliche Bedeutung. Entsprechend selten und wenig aussagekräftig ist die bildliche Überlieferung bis zum Ende des Alten Reichs 1803.  \nIm 19. Jahrhundert ändert sich das Bild. Zwar gibt es kaum ortsansässige Künstler\, die sich der Darstellung ihrer Heimatstadt widmen\, aber mit der Industrialisierung wachsen Bedeutung und Wohlstand Bielefelds. Das aufstrebende Bürgertum bietet sich als Käuferschicht für grafische Ansichten und repräsentativere Gemälde an. Am Ende des Jahrhunderts treten mit der Fotografie und der Postkarte zwei neue Medien hinzu. Dadurch vervielfacht sich die Zahl der Stadtansichten\, die durch den geringen Preis für breitere Bevölkerungskreise zugänglich werden. Dabei liegt das Augenmerk sowohl auf den Zeugnissen der Vergangenheit als auch auf Neubauten\, die den Stolz der wachsenden Stadt verkörpern. Zugleich entwickelt sich der frühe Tourismus\, der für Bielefeld zwar wenig ausgeprägt ist\, aber dennoch Souvenirs mit dem Bild der Stadt verlangt.  \nNach 1900 stellt sich eine neue Situation ein. Mit der 1907 gegründeten Handwerker- und Kunstgewerbeschule entsteht erstmals eine Einrichtung als Kristallisationskern\, um die sich eine Kunstszene entwickeln kann. Die Künstler dieser Generation der „Bielefelder Moderne“ wie Peter August Böckstiegel\, Hermann Stenner\, Victor Tuxhorn und viele andere entdecken „Alt-Bielefeld“ mit seinen krummen Fachwerkwinkeln und -gassen\, die malerische Motive bieten. Aber ihr Interesse gilt nicht nur der pittoresken Vergangenheit\, sie nehmen auch die Industriestadt mit ihren Fabriken und die dörfliche Umgebung in den Blick.  \nDer Zweite Weltkrieg hat die Innenstadt stark zerstört und das vertraute Stadtbild vernichtet. Diese Zerstörungen halten Künstler und Fotografen fest\, klammern sich an die Reste des alten Bielefeld\, die beim Wiederaufbau weiter dezimiert werden. Es ist die Zeit der städtebaulichen Visionen\, die dem Verkehr Vorrang einräumen. Die zeitgenössische Kunst wendet sich von der Gegenständlichkeit ab\, das Stadtbild als Motiv gerät ins Abseits. Fotografie und Film\, beide oft im Dienst der (Eigen-) Werbung\, prägen zunehmend die Wahrnehmung des Stadtbilds. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts gibt es aber in diesem Bereich wieder eine kreative künstlerische Auseinandersetzung mit dem persönlichen „Blick auf Bielefeld“. \nDie Ansichten sind in der Ausstellung nicht chronologisch geordnet\, sondern gliedern sich nach einzelnen Themenfeldern. Mit Gemälden\, Arbeiten auf Papier\, Grafiken\, Fotografien\, Postkarten und Souvenirs werden erstmals künstlerische Ansichten der Stadt in einer weitgefächerten Auswahl vorgestellt.  \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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SUMMARY:Stadtführung: Spuren jüdischen Lebens in Bielefeld
DESCRIPTION:Bereits im 14. Jahrhundert ist die Anwesenheit von Juden in der Stadt überliefert. Die Gemeinde blieb jedoch bis ins frühe 19. Jahrhundert klein. Erst als rechtliche Beschränkungen schrittweise beseitigt wurden\, wuchs die Gemeinde an und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten in Westfalen. Die große Synagoge in der Turnerstraße\, 1905 erbaut\, zeigte das Selbstbewusstsein der Bielefelder Juden\, die zum Aufblühen der heimischen Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag geleistet hatten. Nach der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus\, der viele jüdische Menschen aus Bielefeld zum Opfer fielen\, gibt es heute wieder eine lebendige jüdische Gemeinde in der Stadt. \nTreffpunkt Museumskasse\, 5 € \n  \nAnmeldung\nTel. 0521-513635 \n\n\n  \n\n\n\n Titel der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Termin der Veranstaltung (Pflichtfeld)\n \n \n Ihr Name (Pflichtfeld)\n \n \n Alter nur bei Kinderveranstaltungen\n \n \n Telefonnummer (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)\n \n \n Ihre Nachricht\n \n \n\n ×
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