Rassistische Bielefelder? Gibt´s doch gar nicht!

 Hans-Jörg Kühne 

Rassistische Bielefelder? Gibt´s doch gar nicht! 

Eine wahre Geschichte über anständige Ostwestfalen 

Vortrag im Rahmen der Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus 2018 

Wenn in der jüngeren Vergangenheit diese oder jene rechte politische oder sonstige Gruppierung, die u. a. auch rassistische Parolen im Marschgepäck hatte, in Bielefeld ihren vermeintlichen Rückhalt in der hiesigen Bevölkerung öffentlich demonstrieren wollte, ging das meistens schief. In aller Regel überstieg die Zahl der Gegendemonstrant*innen die Menge der nationalistisch, fremdenfeindlich oder faschistisch Gesinnten bei Weitem. 

Grund genug für den Historiker Dr. Hans-Jörg Kühne, einen veritablen Durchmarsch durch die Geschichte seiner Heimatstadt zu wagen. Waren die Bielefelder*innen immer derart „anständige Ostwestfalen“? Auch im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit? Was geschah, als Bielefeld an Preußen fiel? Welche Spuren hinterließ die französische Besatzung zu Beginn des 19. Jahrhunderts? Wie sah es im Kaiserreich ab 1871 aus? Und in der Weimarer Republik, bis zum endgültigen Sündenfall unter den Nationalsozialisten? Und wie ging es nach 1945 weiter? 

Das sind Fragen, denen Hans-Jörg Kühne in seinem Vortrag nachgehen wird. Ob er sie beantworten kann, wird sich zeigen. 

Donnerstag, 5. April 2018, 19 Uhr 

Historisches Museum Bielefeld 

Ravensberger Park 2 

33602 Bielefeld 

Eintritt: 5,– Euro