Erster Weltkrieg

„Es geht mir noch gut…“

Soldaten im Unterstand

Lesung aus Feldpostbriefen von Bielefelder Soldaten im Ersten Weltkrieg

Millionen von Karten, Briefen und Päckchen beförderte die Feldpost im Ersten Weltkrieg und sorgte so dafür, dass der Kontakt zwischen den Soldaten und der Heimat nicht abriss. Trotz der Militärzensur schilderten manche Soldaten sehr anschaulich nicht nur das Leben in der Etappe, sondern auch das Töten und Sterben an der Front. Am Sonntag, 15. November 2015 um 15 Uhr stellen Peter Salchow und Dr. Gerhard Renda Feldpostbriefe von Bielefelder Soldaten vor, die einen Eindruck von der Wirklichkeit des Krieges vermitteln können. Im Anschluss gibt es eine Kurzführung durch die Ausstellung „Verliebt, verlobt, vermisst…“ auf dem Forum.

Soldatenheime im Ersten Weltkrieg

Wilna kleinWeitgehend unbekannt ist die Existenz von Soldatenheimen in Frontnähe. Während des Ersten Weltkriegs richtete die deutsche Armee diese Rückzugsorte für ihre Soldaten ein. Kurz vor oder nach einem Fronteinsatz konnten sie sich bei Spiel, Musik, Theater oder beim Schreiben von Feldpost erholen. Gleichzeitig nutzten christliche Vereinigungen diese Heime für seelsorgerische Arbeit. Der Detmolder Psychologe und Historiker Dr. Martin Humburg stellt am Donnerstag, 5. 11. 2015 um 19 Uhr im Historischen Museum diese unerwartete Facette des Ersten Weltkriegs in einem Bildvortrag vor.

Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt 5,- Euro. Ab 18 Uhr kann die Forumsausstellung „Verliebt, verlobt .. vermisst. Eine Geschichte im Ersten Weltkrieg“ besichtigt werden.

Verliebt, verlobt, vermisst…

32Eine Geschichte im Ersten Weltkrieg

7. Oktober bis 22. November 2015, Forum in der Dauerausstellung

Der Erste Weltkrieg 1914-1918 gilt als erster industrialisierter Krieg. Neue Waffen wie Panzer, Flugzeuge oder Giftgas machten das massenhafte Töten anonym. Hinter dem Grauen des Kriegs standen aber zahllose Einzelschicksale.

Zusammen mit dem Privatsammler Peter Salchow präsentiert das Historische Museum die Liebesgeschichte zwischen dem Bielefelder Offiziers-Stellvertreter Martin Bohle und seiner Verlobten Frieda Mohrmann. Während er in Frankreich an der Front steht, stellt die Feldpost die einzige Verbindung zwischen den beiden dar. Doch eines Tages kommt ein Brief Friedas mit dem Stempel „Zurück! Vermisst!“ an die Absenderin zurück…

Neben Beispielen aus dem Briefwechsel, Fotos und Dokumenten zeigt die Ausstellung auch Ausrüstungsgegenstände und militärische Auszeichnungen Martin Bohles. Ansichtskarten aus der Sammlung Salchow und verschiedene Exponate, die einen Eindruck von der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg vermitteln, runden die Präsentation ab. Und die Geschichte von Martin Bohle und Frieda Mohrmann fand übrigens ein Happy End…

Veranstaltungskalender

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Spuren der Geschichte

27 Juli um 10:00 - 17:00
Fr 28

Zeitreise ins Mittelalter

28 Juli um 09:00 - 13:00

Sonderausstellung

Uli Stein – „Wow wau!“
28. Mai bis 17. September 2017

WO

Anfahrt

Historisches Museum, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld,
Tel.: 0521/51-3630+-3635

Öffnungszeiten:
Mi - Fr 10-17 Uhr, Sa/So
11-18 Uhr, Mo/Di geschlossen