Jahresprogramm 2022

Frauenbewegt.
Aufbrüche in Bielefeld ab 1970
(23. 1. – 30. 4. 2022)

Der Weg der Frauen zum heutigen Stand der Gleichberechtigung war lang und steinig und ist auf vielen Gebieten wie etwa der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit noch nicht zu Ende. Die gravierendsten Veränderungen gingen von der überwiegend von Akademikerinnen getragenen „Zweiten Frauenbewegung“ seit 1967/68 aus. Das wichtigste Ziel dieser Gruppen war zunächst der Kampf um die Reform des umstrittenen Paragraphen 218 sowie gegen männliche Gewalt und Bevormundung. Wie in anderen Städten gingen in Bielefeld viele Impulse für die lokale Frauenbewegung von der Universität aus. Viele der in den 1980er Jahren entstandenen Einrichtungen wie etwa die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld sind selbstverständlich geworden. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte und dem Wirken der Bielefelder Frauenbewegung ab den 1970er Jahren. Ihre Aktivitäten werden vor allem am Beispiel ausgewählter Orte dargestellt. Die Ausstellungsmacher*innen sind sich dabei bewusst, dass sie Aspekte und Manifestationen der Frauenbewegung nur ausschnitthaft darstellen können.

Ansichtssache.
Bielefeld-Bilder
vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
(29. 5. – 2. 10. 2022)

Erstmals wird mit diesem Projekt, das die Ausstellung sowie eine begleitende Publikation umfasst, der Versuch unternommen, die bildlichen Darstellungen der Stadt Bielefeld von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart in ausgewählten Beispielen vorzustellen. Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, Fotografien und Souvenirs sind dabei nicht chronologisch angeordnet, sondern gliedern sich in sieben Themenfelder: Panorama, Wahrzeichen, Alt-Bielefeld, Industriestadt, Idylle, Zerstörung, Vision. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Künstlern der „Bielefelder Moderne“ der Jahre von 1900 bis 1933.

Geänderter Ausstellungstermin

Mehr als 35% der Einwohnerschaft Bielefelds hat ausländische Wurzeln. Der wesentliche Grund für den Zustrom lag in der Arbeitsmigration, den das Wirtschaftswunderland Deutschland durch Anwerbeabkommen mit verschiedenen Ländern seit den 1960er Jahren in die BRD lenkte. Die sogenannten „Gastarbeiter“ waren als Arbeitskräfte auf Zeit gedacht und trafen auf eine ihnen fremde Kultur. Trotz vielfältiger Anlaufschwierigkeiten wurde bei vielen aus dem begrenzten Arbeitsaufenthalt etwas Dauerhaftes, Familienmitglieder zogen nach, eine zweite Heimat entstand. Die Ausstellung zeigt Facetten von Migration, den Außen- und Innenblick und stellt Lebensgeschichten vor.

… und außerdem: Wechselnde kleine Ausstellungen auf dem FORUM in der Dauerausstellung!

Historisches Museum Bielefeld, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld,

Tel.: (0521) 51-3635

www.historisches-museum-bielefeld.de

E-mail: info@historisches-museum-bielefeld.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Änderungen vorbehalten!