Josefa Metz im Kontext ihrer Zeit

Bildervortrag mit Lesung von Dr. Irene Below und Cornelia Rössler

Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Bielefeld

Sonntag, 29. September, 11:30-12:30 Uhr

Nach ihrer Jugend in Bielefeld bricht Josefa Metz nach Berlin auf. Zunächst will sie Malerin werden, schreibt dann aber Gedichte und ihren ersten Roman. Laut Stefan Zweig entwickelt sie sich zu einer Dichterin des starken Gefühls.
Sie lebt meist in Berlin und zählt hier zur künstlerischen Avantgarde. Ihre Themen sind die Liebe, die Kindheit und der Blick auf die Rolle der Frau. In der Nazizeit erhält sie Berufsverbot, die erhoffte Rückkehr nach Bielefeld wird ihr verwehrt. Josefa Metz wird 1942 nach Theresienstadt deportiert und stirbt dort 1943.
Im Zuge der neuen Frauenbewegung wurde die in Vergessenheit geratene Autorin wiederentdeckt.
Da die Veranstaltung am Vortag von Rosh Hashanah, dem jüdischen Neujahrsfest, stattfindet, wird nach der Lesung eine typische Süßigkeit angeboten.

Ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.